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Lebkuchen zu Weihnachten

Adventsgenüsse trotz Histaminintoleranz

Plätzchen, Schokolade, dazu ein aromatischer Glühwein – Das ist eine Seite der Adventszeit, die nicht jeder genießen kann. Der Grund dafür ist oft nicht die Angst vor der Gewichtszunahme. Menschen mit Histaminintoleranz müssen mit unangenehmen Symptomen rechnen: Kopfschmerzen, Hautjucken und andere unangenehme Folgen des vorweihnachtlichen Genusses. Diesem Thema widmet sich die Seite 02elf.net.

Symptome von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wer bestimmte Nahrungsmittel oder ihre Bestandteile nicht verträgt, spricht das nicht in jedem Fall für eine Allergie. Es kann auch eine Unverträglichkeit dahinter stecken. Sehr verbreitet ist die Histaminintoleranz. Sie wird durch zwei Einflüsse ausgelöst: Die Aufnahme von Histamin, das in vielen Nahrungsmitteln, Getränken und Arzneimitteln enthalten ist. Auch ein Mangel des Enzyms DAO (Diaminoxidase) kann die Symptome der Histaminintoleranz auslösen.

Wie entsteht Histaminintoleranz?

Manche Nahrungsmittel enthalten selbst viel Histamin, andere bewirken, dass das körpereigene Histamin vermehrt ausgeschüttet wird. Bekannt dafür sind Nüsse und Schokolade. Zu den Nahrungsmitteln, die im Körper eine Histaminausschüttung forcieren, gehören Zitrusfrüchte. Alkohol macht die Schleimhaut im Magen-Darm-Bereich durchlässiger. Das hat verstärkt auftretende Symptome zur Folge. Zudem hemmt Alkohol den Abbau von Histamin.

Abdigest-histaminintoleranz

Leben mit Histaminintoleranz

Die Symptome der Histaminintoleranz sind breit gefächert. Kopfschmerzen bis zur Migräne, Atembeschwerden bis hin zu Asthma und Herzbeschwerden treten am häufigsten auf. Auch Reaktionen der Haut gehören dazu.
Diese Symptome sind von denen einer Allergie nicht zu unterscheiden. Deshalb sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Er nimmt eine Blutuntersuchung vor und stellt die Konzentration von Histamin und DAO im Körper fest.

Ernährungsumstellung hilft

Wer die Auslöser seiner Beschwerden kennt, kann diese gezielt vermeiden. Wenn sich herausgestellt hat, dass der Betroffene an einer Histaminintoleranz leidet, ist eine Ernährungsumstellung der Weg seiner Wahl. Diese Umstellung ist anfangs nicht ganz leicht, doch im häuslichen Bereich gut zu realisieren. Eine bekömmliche Ernährung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden des Betroffenen aus. Dies motiviert dazu, die Umstellung beizubehalten.

Unbeschwert genießen trotz Histaminintoleranz

Beim Essen außer Haus ist die Ernährungsumstellung nicht so einfach einzuhalten: Nicht immer lassen sich histaminhaltige Mahlzeiten vermeiden. Auch der Verzicht auf alle Adventsleckereien fällt oft sehr schwer. Hier kann es helfen, das Enzym DAO in Form von Kapseln einzunehmen. Es unterstützt den Körper dabei, das aufgenommene Histamin abzubauen. So kann den lästigen Symptomen vorgebeugt werden, trotz kleiner „Ernährungssünden“.

 

Bild: © Floydine – Fotolia.com

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