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Histaminfreier Wein – Bekömmliche Alternative

Wer an einer Histaminintoleranz leidet, muss auf viele Nahrungsmittel und Getränke teilweise oder ganz verzichten. Nur so kann er vermeiden, dass sich unangenehme Symptome einstellen.
Für viele dieser Nahrungsmittel gibt es bekömmliche Alternativen. Diese enthalten kein oder nur sehr wenig Histamin. Wein enthält oft sehr viel Histamin. Doch Betroffene können auch hier auf Alternativen zurückgreifen. Das berichtet die Seite knowblogs.net.

Wie kommt das Histamin in den Wein?

Das Histamin gelangt im Laufe des Herstellungsprozesses in den Wein. Doch dieser Prozess kann geändert werden. Werden für den Gärungsprozess neue Starterkulturen verwendet, kann der Anteil des Histamins im Wein sehr gering gehalten werden. Auch die komplette Absenkung ist möglich, dann enthält der Wein gar kein Histamin mehr.
Werden der Wein und die Maische – ein Brei aus Fruchtfleisch und Kernen – erhitzt, ist der Wein histaminfrei und kann bedenkenlos getrunken werden.

Wie viel Histamin ist im Wein?

Sekt und viele Weißweine enthalten weniger Histamin. Der Grund ist, dass hier kein biologischer Abbau von Säure stattfindet. Wenn zum Beispiel auf einer Party kein histaminfreier Wein zur Verfügung steht, ist das Ausweichen auf Weißwein oder Sekt zu empfehlen. Bioweine sind meist frei von Histamin. Histaminfreie Weine haben nur eine milde Säure.
Weine aus Spanien und Süditalien sind histaminreicher. Der Grund ist, dass diese Weine länger in Holzfässern gelagert werden. Je älter der Wein, umso mehr Histamin enthält er.

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Kleiner Exkurs: Was ist eigentlich Histamin?

Histamin ist ein Eiweiß, das als Gewebshormon und auch als Botenstoff wirkt. Es wird sowohl im Körper produziert, als auch durch die Nahrung aufgenommen. Eine Aufgabe des Histamins ist die Beteiligung an Abwehrreaktionen des Immunsystems. Bei einer Reaktion auf körperfremde Stoffe kann Histamin zum Beispiel Entzündungen auslösen, bei denen das Gewebe anschwillt.
Histamin hat noch andere Aufgaben: Es beeinflusst die Produktion von Magensäure und auch den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Bild: © Kzenon – Fotolia.com

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