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Kuchen essen auf der Parkbank

Histaminintoleranz – Das sollten Betroffene wissen

Körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen und selbst Heuschnupfen können durch eine Histaminintoleranz verursacht werden.
Ihre Ursache hat  die Histminintoleranz in einem Mangel des Enzyms DAO (Diaminoxidase), das für den Abbau des Histamins im Körper zuständig ist. Fehlt das Enzym, kommt es zu einer überhöhten Konzentration von Histamin im Körper.
Wer von dieser Störung betroffen ist, sollte einige Ernährungsregeln einhalten. Daran erinnert die Seite histavino.com.

Unbekömmliche Nahrungsmittel

Die folgenden Nahrungsmittel gehören zu denen, die entweder Histamin enthalten oder den Abbau von Histamin hemmen:

• Alkohol
• Ananas
• Birnen
• Erdbeeren
• Fertigprodukte
• Fisch
• Käse
• Kiwis
• Meeresfrüchte
• Nüsse
• Orangen
• Pflaumen (rot)
• Räucherwaren

Betadianin

Naschen mit Histaminintoleranz?

Trotz der Histaminintoleranz brauchen Sie nicht auf Süßes zu verzichten. Es kommt hier auf die richtige Wahl an.
Als bekömmlich gelten folgende Süßwaren:

• alkoholfreie Amaranth-Riegel
• alkoholfreies Marzipan
• Kokospralinen
• laktosefreie Backwaren

Testen Sie, was davon für Sie in welcher Menge bekömmlich ist.
Möchten Sie lieber selbst backen? Gute Idee. Dann verwenden Sie Carob statt Kakao und Maismehl oder Reismehl anstelle von Weizenmehl.

Testen Sie selbst!

Gut verträglich sind viele frische Nahrungsmittel. Das trifft vor allem auf Obst, Gemüse und Fleisch zu. Back- und Teigwaren sind bekömmlicher, wenn sie mit Vollkornmehl hergestellt wurden. Testen Sie auch die Verträglichkeit von Reis- und Maismehlprodukten.

Kaffee ist bei Histaminintoleranz erlaubt. Auch Kräutertee oder Grüne Teesorten sind bekömmlich. Obstsäfte enthalten besser keine Zitrusanteile. Kuhmilch kann durch Reis-, Kokos- oder Hafermilch ersetzt werden.

Es gibt auch Medikamente, die den Enzymabbau unterstützen. Dennoch wird stets geraten, sich bewusst und achtsam zu ernähren.

Wissenswertes zur Histaminintoleranz

Oft wird die Existenz der Histaminintoleranz noch von Fachleuten bezweifelt. Deshalb gilt sie auch nicht als Krankheit, sondern lediglich als Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Tatsache ist, dass große Mengen an Histamin toxisch wirken. Ein anaphylaktischer (allergischer) Schock kann bereits bei der Einnahme von 100 mg Histamin auftreten.
Grundsätzlich existiert keine allgemeingültige Grenze der Verträglichkeit von Histamin.
Die Einnahme des Enzyms DAO kann jedoch die Verträglichkeit von Histaminn verbessern.

 

Bild: © K.- P. Adlerfotolia.com

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