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Süßigkeiten bei Histaminintoleranz

Diese Leckereien sind auch mit Histaminintoleranz erlaubt

Tipps für alle Naschkatzen mit HIT

Schokolade, Chips, Erdnüsse und Co. gelten nicht gerade als gesund. Das ist jedem aber auch bewusst und auch für Menschen mit Histaminintoleranz keine Neuigkeit. Offen bleiben jedoch bei vielen Betroffenen die Fragen danach, ob es eine Möglichkeit gibt, trotzt der Diagnose Histaminintoleranz hier und da einmal etwas zu naschen. Der folgende Beitrag zeigt, welche süßen oder salzigen Köstlichkeiten trotz einer Histaminintoleranz erlaubt sind und was wirklich auf der roten Liste steht.

Süße Köstlichkeiten bei einer Histaminintoleranz? Das ist erlaubt!

Die schlechte Nachricht lautet leider: Süßes ist oft reich an Histamin. Deswegen fällt die Liste der süßen Köstlichkeiten für Naschkatzen nicht wirklich üppig aus.

Problematisch sind Schokoladen-haltige Produkte wie Dickmanns, duplo, giotto, Hanuta, alle Kinder-Schokolade-Produkte, Knoppers, Küsschen, Merci, Mon Chéri, Pocket Coffee, Raffaello, Rocher, Yogurette und Yes-Törtchen. Das heißt auch: Es bleibt nur wenig Naschbares für Menschen mit Histaminintoleranz übrig.

Von Storck gibt es erlaubte Süßigkeiten, wie beispielsweise die Campino und California Früchte. Auch die Karamell Riesen, die Kau-Früchtchen, Nimm 2 und Mamba vom selben Hersteller sind unbedenklich. Diese Kaubonbons sorgen für den süßen Geschmack im Mund, auch wenn sie ganz klar kein Schokoladen-Ersatz sein können.

Bei einem Mangel an bestimmten Nährstoffen kann der Körper nicht genügend Diaminoxidase-Enzyme (DAO) zum Histaminabbau bereitstellen. Daher ist eine zuverlässige Vitalstoff-Versorgung das A und O bei Histaminintoleranz. Das Kombipräparat Betadianin unterstützt den Organismus mit einer Vitalstoffrezeptur, die speziell auf die Anforderungen einer Histaminintoleranz zugeschnitten ist (gesponsert).

Wer sich nicht mit einer schnellen Süßigkeit in Form eines Kaubonbons zufriedengeben möchte, der findet in der Kategorie Desserts, Eis und Torten in diesem Einkaufsratgeber eine lange Liste an erlaubten Naschereien und an verbotenen Produkten. Grießbrei, Milchreis und Pudding sowie Geschmacksrichtungen mit Vanille, sind häufig histaminarm. Dr. Oetker liefert mit seiner Creme Tiramisu sowie mit diversen Gala-Pudding-Produkten und Kirsch-Grütze süße Naschereien, die bei einer Histaminintoleranz bekömmlich sind. Auch Paradiescreme, Paradiespudding sowie die Grießbrei-Varianten des Herstellers in den Geschmacksrichtungen Mandel und Vanille sollten keine Symptome einer Histaminintoleranz hervorrufen.

Als Faustregel für Naschkatzen auf der Suche nach etwas Süßem gilt als:

Schokolade ist bei Histaminintoleranz tabu. Kaubonbons können eine Alternative sein. Auch Sahniges und Cremes in schokoladefreien Geschmacksrichtungen, also beispielsweise mit Vanille, lassen sich trotz Histaminintoleranz gut naschen. Dasselbe gilt für die meisten Eissorten. Joghurt ist bei einer Histaminintoleranz nur bedingt erlaubt. Naturjoghurt könnte Beschwerden bewirken, Kefir ist meist gut verträglich. Fruchtjoghurt ist nur erlaubt, wenn weder Zitrusfrüchte, noch Ananas, Kiwi, Erdbeeren, Himbeeren oder Bananen untergemischt wurden. Da Honig bei Histaminintoleranz gut verträglich ist, kann so ein geschmacksfreier Joghurt gut schmackhafter bzw. süßer gemacht werden.

Salzige Snacks trotz Histaminintoleranz – geht das?

Nüsse und Chips sind die beliebtesten herzhaften Naschereien, die gerne einmal vor dem Fernseher gesnackt werden. Eine grundsätzliche Empfehlung für das Knabbern von Chips trotz Histaminintoleranz kann nicht ausgesprochen werden, zu unterschiedlich sind die Chipsarten und die Gewürze, die es im Handel gibt. Wer nicht auf den Geschmack von knackigen Chips verzichten möchte, der könnte sich quasi behelfen, in dem Chips in Eigenregie hergestellt werden. Das Grundprodukt, also Kartoffeln, sind bei einer Histaminintoleranz erlaubt. Auch Sellerie, Zucchini und Rote Beete sind gut verträgliche Gemüsearten, aus denen Betroffene selbst Chips fertigen können. Bezüglich der Gewürze gilt: Reine Gewürze sorgen für weniger Symptome als fertige Würzmischungen.

Etwas einfacher ist es, wenn einer Naschkatze der Sinn nach etwas Kernigem steht. Die meisten Nussarten sind nämlich histaminarm, können also im besten Fall in Maßen genossen werden. Übermäßige Mengen an Nüssen sollten ohnehin nicht konsumiert werden; zu hoch ist der Fettanteil. Hier und da können Mandeln, Haselnüsse, Macadamia und Cashewkerne also auch mit Histaminintoleranz geknabbert werden.

Mehr zu diesem Thema: Histaminintoleranz – Diagnose finden, Auslöser erkennen, Ernährung anpassen (gesponsert).

Bildnachweis: (c) adobe media, Colorful childs sweets and treats, von exclusive-design